Kartoffelsuppe mit Würstchen – herzhaft & einfach
Vorbereitungszeit: 20 Minuten | Kochzeit: 30 Minuten | Portionen: 4–6
Einleitung
Kartoffelsuppe mit Würstchen ist ein Gericht, das bei uns immer dann auf den Tisch kommt, wenn es draußen kalt ist und alle etwas Warmes brauchen. Sie ist einfach, ehrlich und sättigend, ohne dass man stundenlang in der Küche stehen muss. Kartoffeln, Lauch und Karotten kochen in Brühe weich, ein Teil wird püriert, und Würstchen geben der Suppe ihren herzhaften Charakter.
Ich mag an dieser Suppe besonders, dass sie so wandelbar ist. Wer sie feiner mag, püriert mehr, wer sie rustikaler mag, lässt mehr Stücke drin. So passt sie sich an jeden Tisch an.
Zutaten
- 1 kg Kartoffeln, vorwiegend festkochend, geschält und gewürfelt
- 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
- 2 Karotten, gewürfelt
- 1 Zwiebel, gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, gehackt
- 1 EL Butter oder Öl
- 1,2 Liter Gemüse- oder Rinderbrühe
- 4 Wiener Würstchen oder Bockwürste, in Scheiben geschnitten
- 100 ml Sahne, optional
- 1 TL Majoran
- Salz und schwarzer Pfeffer
- Schnittlauch zum Servieren
Zubereitung
- Gemüse andünsten: Butter oder Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Lauch und Karotten 5 Minuten andünsten, bis sie leicht weich werden.
- Kartoffeln und Brühe dazugeben: Kartoffeln und Majoran unterrühren, mit Brühe ablöschen und aufkochen. Bei mittlerer Hitze 20–25 Minuten zugedeckt kochen, bis die Kartoffeln weich sind.
- Suppe teilweise pürieren: Etwa ein Drittel der Suppe mit einem Stabmixer pürieren und zurück in den Topf geben. So wird die Suppe cremig, behält aber noch Stücke.
- Würstchen dazugeben: Würstchenscheiben in die Suppe geben und 5 Minuten bei kleiner Hitze warm werden lassen, nicht mehr kochen, damit sie nicht platzen. Sahne unterrühren, falls verwendet.
- Abschmecken und servieren: Mit Salz und Pfeffer abschmecken, in tiefe Teller füllen und mit Schnittlauch bestreuen. Dazu passt frisches Brot.
Tipps von Lena
- Kartoffelsorte wählen: Vorwiegend festkochende Kartoffeln behalten etwas Form und machen die Suppe nicht klebrig. Mehlig kochende Kartoffeln zerfallen schneller und machen sie dicker.
- Nicht alles pürieren: Wer die ganze Suppe püriert, bekommt eine glatte Creme, aber verliert den rustikalen Charakter. Ein Drittel püriert ist für mich die beste Balance.
- Würstchen erst am Ende: Würstchen brauchen nur Wärme, kein langes Kochen. Wer sie zu früh dazugibt, bekommt trockene, geplatzte Scheiben.
- Majoran nicht vergessen: Majoran gehört für mich unbedingt in eine Kartoffelsuppe. Er gibt ihr die klassische, herzhafte Note, die man sofort wiedererkennt.
Varianten
- Mit Speck: 100 g gewürfelten Speck zu Beginn mit der Zwiebel anbraten, das gibt eine rauchigere Note.
- Vegetarisch: Würstchen weglassen und stattdessen geröstete Champignons oder geräucherten Tofu dazugeben.
- Mit Käse: Eine Handvoll geriebenen Bergkäse in die heiße Suppe rühren, bis er schmilzt.
Aufbewahren
Im Kühlschrank hält sich Kartoffelsuppe, abgedeckt, 3 Tage. Beim Aufwärmen langsam erwärmen und bei Bedarf mit etwas Brühe verdünnen, da sie beim Stehen andickt. Einfrieren ist ohne Würstchen gut möglich, bis zu 3 Monate; Würstchen am besten frisch dazugeben.