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Auberginen Curry indisch

Published: October 14, 2026

Vorbereitungszeit: 20 Minuten | Kochzeit: 30 Minuten | Portionen: 4

Einleitung

Auberginen sind für Currys wie gemacht: Sie saugen Gewürze und Soße auf, werden butterweich und geben dem Gericht eine wunderbar cremige Textur. Dieses indische Auberginen-Curry mit Tomaten, Ingwer, Kreuzkümmel und Garam Masala ist aromatisch, wärmend und komplett ohne Fleisch — und trotzdem so sättigend, dass niemand etwas vermisst.

Ich koche dieses Curry gern, wenn ich Lust auf etwas Würziges habe, aber keine schweren Gerichte will. Dazu passt Basmatireis oder Naan-Brot, und ein Klecks Joghurt obendrauf rundet die Schärfe wunderbar ab.

Zutaten

  • 2 große Auberginen, gewürfelt
  • 400 g gehackte Tomaten aus der Dose
  • 1 Dose Kichererbsen (240 g Abtropfgewicht), abgetropft
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Stück Ingwer (ca. 3 cm), fein gerieben
  • 200 ml Kokosmilch
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Koriander, gemahlen
  • 1 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Chilipulver oder nach Geschmack
  • Salz nach Geschmack
  • Frischer Koriander zum Servieren
  • Dazu: Basmatireis oder Naan

Zubereitung

  1. Auberginen vorbereiten: Die Auberginenwürfel salzen und 15 Minuten stehen lassen, damit sie Wasser ziehen. Dann mit Küchenpapier trocken tupfen. Das nimmt Bitterstoffe und verhindert, dass sie beim Braten zu viel Öl aufsaugen.
  2. Auberginen anbraten: Öl in einer großen Pfanne oder einem Topf erhitzen. Die Auberginenwürfel portionsweise bei hoher Hitze 5 bis 7 Minuten braten, bis sie goldbraun und weich sind. Herausnehmen und beiseite stellen.
  3. Gewürzbasis ansetzen: Im selben Topf Zwiebel, Knoblauch und Ingwer 5 Minuten andünsten. Tomatenmark, Kreuzkümmel, Kurkuma, Koriander und Chilipulver dazugeben und 1 Minute mitrösten, bis es duftet.
  4. Tomaten und Kokosmilch zugeben: Die gehackten Tomaten und die Kokosmilch dazugießen, aufkochen und 10 Minuten leise köcheln lassen, bis die Soße etwas eindickt.
  5. Fertig garen: Auberginen und Kichererbsen unterrühren, Garam Masala dazugeben und weitere 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Auberginen butterweich sind. Mit Salz abschmecken, mit Koriander bestreuen und mit Reis oder Naan servieren.

Tipps von Lena

  • Auberginen salzen lohnt sich: Auch wenn moderne Auberginen weniger bitter sind, hilft das Salzen, Wasser zu ziehen und die Textur zu verbessern. 15 Minuten reichen völlig aus.
  • Gewürze anrösten: Gewürze erst in Öl und Tomatenmark rösten, bevor Flüssigkeit dazukommt — so entfalten sie ihr volles Aroma. Direkt in Flüssigkeit gegeben, schmecken sie deutlich flacher.
  • Nicht zu viel rühren: Auberginen zerfallen leicht, wenn man zu oft rührt. Lieber vorsichtig unterheben und den Topf nur gelegentlich schwenken.
  • Garam Masala am Ende: Garam Masala verliert bei langem Kochen an Aroma. Erst in den letzten Minuten zugeben, dann bleibt es frisch und würzig.

Varianten

  • Mit Spinat: Eine Handvoll Babyspinat in den letzten Minuten unterrühren, bis er zusammenfällt.
  • Schärfer: Eine frische Chilischote mit den Zwiebeln anbraten oder mehr Chilipulver verwenden.
  • Mit Kartoffeln: 300 g Kartoffelwürfel mit den Tomaten zugeben und länger köcheln lassen, dann wird das Curry noch sättigender.

Aufbewahren

Im Kühlschrank hält sich das Curry 3 Tage, im Gefrierfach bis zu 3 Monate. Es schmeckt aufgewärmt oft noch besser, weil die Gewürze über Nacht durchziehen. Beim Aufwärmen langsam erwärmen und bei Bedarf etwas Wasser zugeben.

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