Einfache Kürbis-Schupfnudel-Pfanne
Vorbereitungszeit: 10 Minuten | Kochzeit: 20 Minuten | Portionen: 4
Einleitung
Diese Pfanne ist die einfachste der drei Kürbis-Schupfnudel-Versionen — bewusst ohne Speck und ohne cremige Soße, dafür schnell, leicht und alltagstauglich. Schupfnudeln, Kürbis, Zwiebeln und Paprika werden in einer Pfanne gebraten, mit Rosmarin und einem Schuss Zitronensaft abgeschmeckt, fertig. Kein Ofen, keine Soße, die man extra anrühren muss, und in 30 Minuten steht das Essen auf dem Tisch.
Ich koche diese Version, wenn ich nach der Arbeit keine Lust auf viel Abwasch habe, aber trotzdem etwas Warmes und Selbstgemachtes will. Dazu passt ein einfacher grüner Salat, und wer mag, streut noch Parmesan darüber.
Zutaten
- 600 g Schupfnudeln aus dem Kühlregal
- 500 g Hokkaido-Kürbis, entkernt und in kleine Würfel geschnitten
- 1 rote Paprika, in Streifen geschnitten
- 1 Zwiebel, in Halbringe geschnitten
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL frischer Rosmarin, gehackt
- Salz und schwarzer Pfeffer
- 1 EL Zitronensaft
- 2 EL Petersilie, gehackt
- Optional: 40 g Parmesan zum Bestreuen und ein grüner Salat dazu
Zubereitung
- Kürbis anbraten: Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Kürbiswürfel bei mittlerer bis hoher Hitze 8 Minuten braten, bis sie außen leicht Farbe bekommen und innen weich werden. Gelegentlich wenden.
- Gemüse dazu: Zwiebel und Paprika dazugeben und weitere 5 Minuten mitbraten, bis die Zwiebel weich und die Paprika noch leicht bissfest ist.
- Schupfnudeln dazu: Die Schupfnudeln in die Pfanne geben und 6–8 Minuten mitbraten, dabei nur gelegentlich wenden, damit sie außen leicht knusprig werden. Falls die Pfanne zu trocken wird, einen kleinen Schuss Wasser dazugeben.
- Würzen: Rosmarin unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Der Zitronensaft ist hier wichtig: Er macht die Pfanne frisch und verhindert, dass der Kürbis zu süß schmeckt.
- Servieren: Mit Petersilie und nach Wunsch mit Parmesan bestreut servieren, dazu einen grünen Salat.
Tipps von Lena
- Kürbis zuerst: Kürbis braucht länger als Schupfnudeln. Wer alles gleichzeitig in die Pfanne gibt, bekommt entweder harten Kürbis oder zerfallene Schupfnudeln. Kürbis zuerst, dann erst die Nudeln.
- Nicht zu oft wenden: Schupfnudeln werden knusprig, wenn sie in Ruhe braten dürfen. Ständiges Rühren macht sie weich und bröselig.
- Zitrone nicht vergessen: Ohne Säure schmeckt eine Kürbispfanne schnell eintönig süß. Ein Spritzer Zitrone oder ein Löffel Essig am Ende verändert das Gericht komplett.
- Pfanne groß genug: Wie bei allen Pfannengerichten gilt: Lieber eine große Pfanne, damit alles Platz zum Braten hat und nicht nur dünstet.
Varianten
- Mit Feta: 100 g Feta über die fertige Pfanne bröseln — salzig und cremig, ohne dass man eine Soße braucht.
- Mit Champignons: 150 g Champignons in Scheiben mit dem Kürbis anbraten, das macht die Pfanne erdiger.
- Mit Hähnchenresten: Reste vom Hähnchen vom Vortag in Streifen schneiden und kurz mitbraten — eine gute Resteverwertung.
Aufbewahren
Im Kühlschrank hält sich die Pfanne 1–2 Tage. Beim Aufwärmen in einer Pfanne mit etwas Olivenöl wieder knusprig braten und frisch mit Zitronensaft abschmecken.