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Kürbis Hähnchen Curry mit Kokosmilch

Published: September 25, 2026

Vorbereitungszeit: 15 Minuten | Kochzeit: 25 Minuten | Portionen: 4

Einleitung

Dieses Curry ist die Thai-Version unter den Kürbis-Currys und unterscheidet sich bewusst vom indischen Curry mit Tomaten: Hier ist Kokosmilch die Basis, dazu rote Currypaste, Limette und Thai-Basilikum. Der Kürbis wird darin samtig weich, das Hähnchen bleibt zart, und die Soße ist cremig, aber nicht schwer.

Ich koche diese Variante, wenn es schnell gehen soll und trotzdem nach etwas Besonderem schmecken darf. Die Currypaste macht fast die ganze Würzarbeit, man muss nur noch Limette, Fischsoße oder Sojasoße und ein bisschen Süße ausbalancieren. Dazu Jasminreis, und das Abendessen ist fertig.

Zutaten

  • 600 g Hähnchenbrust, in dünne Streifen geschnitten
  • 500 g Hokkaido-Kürbis, entkernt und in Würfel geschnitten
  • 400 ml Kokosmilch aus der Dose
  • 2 EL rote Currypaste
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 EL Fischsoße oder helle Sojasoße
  • 1 TL brauner Zucker
  • Saft einer Limette, plus Limettenspalten zum Servieren
  • 1 Handvoll Thai-Basilikum oder normales Basilikum
  • Zum Servieren: Jasminreis
  • Optional: 1 rote Paprika, in Streifen geschnitten

Zubereitung

  1. Currypaste anbraten: Das Öl in einer tiefen Pfanne oder einem Wok erhitzen. Zwiebel und Knoblauch 3 Minuten glasig dünsten, dann die Currypaste einrühren und 1 Minute mitbraten, bis sie duftet und sich das Öl leicht rötlich färbt.
  2. Kokosmilch dazu: Die Kokosmilch dazugießen, gut verrühren und aufkochen lassen. Die Dose vorher gut schütteln, damit sich Creme und Flüssigkeit verbinden.
  3. Kürbis garen: Die Kürbiswürfel und nach Wunsch die Paprikastreifen in die Soße geben und bei kleiner Hitze 12–15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich, aber noch in Form ist.
  4. Hähnchen dazu: Die Hähnchenstreifen in die Soße legen und weitere 7–9 Minuten garen, bis sie durchgegart sind. Nicht zu lange kochen, damit das Fleisch nicht trocken wird.
  5. Abschmecken: Mit Fischsoße, Zucker und Limettensaft abschmecken. Die Balance ist hier wichtig: salzig, süß, sauer und scharf sollen sich gegenseitig ausgleichen, keiner darf dominieren.
  6. Servieren: Mit Jasminreis servieren, Basilikum darüberstreuen und Limettenspalten dazu reichen.

Tipps von Lena

  • Currypaste zuerst: Currypaste in Öl anzubraten, löst ihre Aromen viel besser, als sie nur in Kokosmilch einzurühren. Eine Minute reicht, länger kann sie bitter werden.
  • Kokosmilch nicht stark kochen: Bei starkem Kochen kann Kokosmilch flocken. Lieber bei kleiner Hitze köcheln lassen, dann bleibt die Soße glatt und cremig.
  • Limette erst am Ende: Limettensaft verliert bei langem Kochen seine Frische. Erst nach dem Garen dazugeben und dann abschmecken.
  • Schärfe anpassen: Rote Currypaste ist je nach Marke sehr unterschiedlich scharf. Lieber mit weniger anfangen und am Ende nachschärfen, als ein zu scharfes Curry zu retten.

Varianten

  • Vegetarisch: Hähnchen durch Kichererbsen und festen Tofu ersetzen, der vorher in der Pfanne knusprig gebraten wird.
  • Mit Ananas: Ein paar Ananasstücke dazugeben — süß-sauer, sehr thai-typisch, und es passt überraschend gut zum Kürbis.
  • Grün statt rot: Grüne Currypaste statt rote nehmen, dann wird das Curry frischer und kräuteriger, besonders mit viel Basilikum.

Aufbewahren

Im Kühlschrank hält sich das Curry 2 Tage. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und nicht stark kochen, damit die Kokosmilch glatt bleibt. Reis separat aufbewahren und frisch dazu servieren.

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