Bratapfel-Tiramisu – einfach & festlich

Vorbereitungszeit: 30 Minuten | Kühlzeit: mindestens 3 Stunden | Portionen: 6 Portionen (Auflaufform ca. 20 x 25 cm)
Einleitung
Anders als die Glas-Variante wird dieses Bratapfel-Tiramisu in einer Form geschichtet und in Stücke geschnitten — ideal, wenn man für mehrere Gäste kocht und nicht viele Gläser spülen möchte. Die Äpfel werden hier im Ofen gebacken, bis sie weich und karamellisiert sind, und geben dem Dessert eine besonders tiefe, winterliche Note.
Es ist ein Dessert, das man gut am Vortag vorbereiten kann und das auf dem Tisch sofort nach Festtag aussieht, ohne viel Dekoration zu brauchen.
Zutaten
Für die Ofenäpfel
- 5 Äpfel (zum Beispiel Boskoop), geschält, entkernt und in Spalten geschnitten
- 2 EL Butter, in Flöckchen
- 3 EL brauner Zucker
- 1 TL Zimt
- Saft einer halben Zitrone
Für die Creme
- 500 g Mascarpone
- 250 g Schlagsahne
- 3 EL Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1/2 TL Zimt
Zum Schichten
- 150 g Löffelbiskuits
- 150 ml Apfelsaft
- Zimt und Spekulatiusbrösel zum Bestreuen
Zubereitung
- Äpfel backen: Den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Apfelspalten in eine Auflaufform legen, mit Butterflöckchen, Zucker, Zimt und Zitronensaft vermischen und 20 Minuten backen, bis sie weich sind und leicht karamellisieren. Abkühlen lassen und in kleinere Stücke schneiden, falls nötig.
- Creme rühren: Sahne steif schlagen. Mascarpone mit Puderzucker, Vanillezucker und Zimt glatt rühren, dann die Sahne vorsichtig unterheben.
- Schichten: Eine Form dünn mit Creme ausstreichen. Löffelbiskuits kurz in Apfelsaft tauchen und als erste Schicht einlegen. Darauf die Hälfte der Ofenäpfel und die Hälfte der Creme verteilen. Schichten wiederholen und mit Creme abschließen.
- Kühlen: Abdecken und mindestens 3 Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen, damit die Biskuits weich werden und die Aromen sich verbinden.
- Servieren: Mit Zimt bestäuben, mit Spekulatiusbröseln bestreuen und in Stücke schneiden.
Tipps von Lena
- Äpfel nicht zu weich backen: Sie sollen weich, aber noch als Stücke erkennbar sein. Nach 20 Minuten kurz prüfen — je nach Sorte geht es schneller oder langsamer.
- Form nicht zu groß wählen: Eine zu große Form ergibt dünne Schichten, die beim Schneiden auseinanderfallen. Lieber eine kleinere Form und höhere Schichten.
- Messer anfeuchten: Ein in heißes Wasser getauchtes Messer schneidet die Stücke sauberer. Zwischen den Schnitten abwischen.
- Alkoholfrei: Apfelsaft reicht völlig aus. Wer eine erwachsene Note möchte, kann einen Teil des Safts durch Calvados ersetzen.
Varianten
- Mit Nüssen: Gehackte, geröstete Haselnüsse zwischen die Schichten streuen — das gibt Biss und passt gut zu Bratapfel.
- Mit Quark: Die Hälfte der Mascarpone durch Quark ersetzen, dann wird das Dessert leichter und frischer.
- Im Glas: Dieselben Zutaten in Gläsern schichten, wenn man einzelne Portionen bevorzugt. Die Mengen reichen dann für etwa 6 Gläser.
Aufbewahren
Im Kühlschrank, abgedeckt, hält sich das Dessert 2–3 Tage. Es schmeckt am zweiten Tag oft sogar noch besser, weil die Schichten dann vollständig durchgezogen sind.
