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Bratapfelmarmelade mit Rumrosinen – selbstgemachter Genuss

Published: September 17, 2026

Vorbereitungszeit: 20 Minuten, plus 1 Stunde Einweichzeit für die Rosinen | Kochzeit: 30 Minuten | Portionen: ca. 3 Gläser (je ca. 200 ml)

Einleitung

Diese Marmelade schmeckt wie ein Bratapfel aus dem Ofen, nur zum Löffeln: weiche Äpfel, Zimt, Vanille und saftige Rumrosinen, die beim Kochen ihr Aroma an die ganze Marmelade abgeben. Auf Brot, zu Käse oder als Füllung für Plätzchen ist sie ein echtes Winterhighlight — und ein Geschenk, über das sich fast jeder freut.

Die Rosinen vorher in Rum einzuweichen, ist der kleine Schritt, der den großen Unterschied macht.

Zutaten

  • 80 g Rosinen
  • 4 EL Rum (oder Apfelsaft für eine alkoholfreie Variante)
  • 700 g Äpfel (zum Beispiel Boskoop), geschält, entkernt und klein gewürfelt
  • Saft einer Zitrone
  • 400 g Gelierzucker 2:1
  • 1 TL Zimt
  • 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt, oder 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 EL Butter

Zubereitung

  1. Rosinen einweichen: Rosinen mit Rum übergießen und mindestens 1 Stunde, am besten über Nacht, ziehen lassen. Für die alkoholfreie Variante Apfelsaft verwenden.
  2. Äpfel vorbereiten: Apfelwürfel mit Zitronensaft, Zimt und Vanillemark in einen großen Topf geben.
  3. Kochen: Gelierzucker dazugeben und unter Rühren aufkochen. Bei mittlerer Hitze 25–30 Minuten offen kochen, bis die Äpfel weich sind und die Masse andickt. Immer wieder umrühren.
  4. Rosinen und Butter unterrühren: Die eingeweichten Rosinen samt Flüssigkeit und die Butter unterrühren und noch 2 Minuten mitkochen lassen.
  5. Abfüllen: Die heiße Marmelade in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen, sofort verschließen, 5 Minuten auf den Kopf stellen und dann wieder umdrehen. Vollständig abkühlen lassen.

Tipps von Lena

  • Gelierprobe nicht vergessen: Einen Klecks auf einen kalten Teller geben. Wird er nach einer Minute fest, ist die Marmelade fertig. Sonst noch ein paar Minuten weiterkochen.
  • Butter für Glanz: Ein Löffel Butter am Ende macht die Marmelade glänzender und verhindert Schaum an der Oberfläche.
  • Rum-Aroma: Der Alkohol verkocht beim Kochen weitgehend, das Aroma bleibt. Wer ganz ohne Alkohol kochen möchte, nimmt Apfelsaft und gibt einen Spritzer Rumaroma dazu — aber dann bitte auf dem Etikett vermerken.
  • Äpfel nicht pürieren: Kleine Stücke sind gewollt. Wer eine ganz glatte Marmelade möchte, kann sie kurz mit dem Pürierstab bearbeiten, sollte aber nicht zu lange mixen.

Varianten

  • Mit Mandeln: 50 g gehackte, geröstete Mandeln am Ende unterrühren — das gibt Biss und passt gut zu Bratapfel.
  • Mit Orange: Etwas abgeriebene Orangenschale dazugeben, das macht die Marmelade frischer.
  • Als Bratapfel-Füllung: Die Marmelade noch warm in ausgehöhlte Äpfel füllen und im Ofen backen — ein schnelles Dessert aus der Marmelade.

Aufbewahren

Ungeöffnet, kühl und dunkel, hält sich die Marmelade 6–9 Monate. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 4 Wochen verbrauchen.

Bratapfelmarmelade mit Rumrosinen – selbstgemachter Genuss

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