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Cremige Kürbis-Schupfnudeln aus der Pfanne

Published: September 24, 2026

Vorbereitungszeit: 15 Minuten | Kochzeit: 25 Minuten | Portionen: 4

Einleitung

Diese Version ist die cremige, vegetarische Schwester der deftigen Schupfnudel-Pfanne: kein Speck, dafür eine Soße, die aus Kürbis selbst entsteht. Ein Teil des Kürbisses wird weich gekocht und mit Sahne und Parmesan verrührt, der andere Teil bleibt als Würfel und gibt Biss. Dazu Salbei in Butter — das ist für mich der Duft, der sofort Herbst bedeutet.

Wer cremige Pasta mag, wird diese Schupfnudeln lieben. Sie sind weicher und runder im Geschmack als die knusprige Pfannenvariante, und sie brauchen trotzdem nur eine Pfanne und einen Topf.

Zutaten

  • 600 g Schupfnudeln aus dem Kühlregal
  • 700 g Hokkaido-Kürbis, entkernt, in Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 200 ml Schlagsahne
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 60 g Parmesan, frisch gerieben, plus etwas zum Servieren
  • 2 EL Butter
  • 10 frische Salbeiblätter
  • Salz, schwarzer Pfeffer und eine Prise Muskatnuss
  • Optional: 1 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Kürbis weich kochen: Die Hälfte der Kürbiswürfel mit der Gemüsebrühe in einem Topf bei mittlerer Hitze 10–12 Minuten weich kochen. Mit einem Stabmixer oder einer Gabel fein pürieren, bis eine glatte Masse entsteht.
  2. Soße ansetzen: In einer großen Pfanne die Butter schmelzen. Zwiebel und Knoblauch 3 Minuten glasig dünsten, dann die Salbeiblätter dazugeben und kurz mitbraten, bis sie duften.
  3. Cremig rühren: Das Kürbispüree und die Sahne in die Pfanne geben, gut verrühren und bei kleiner Hitze 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Der Parmesan wird erst am Ende eingerührt, damit die Soße nicht klumpt.
  4. Restlichen Kürbis braten: Die übrigen Kürbiswürfel in einer zweiten Pfanne oder nach dem Herausnehmen der Soße in etwas Butter 6–8 Minuten braten, bis sie weich und leicht gebräunt sind. Alternativ können sie auch in der Soße mitgaren, dann bleiben sie weicher.
  5. Schupfnudeln dazu: Die Schupfnudeln direkt in die Soße geben und 5–6 Minuten bei mittlerer Hitze darin garen, bis sie weich sind und die Soße aufgenommen haben. Falls die Soße zu dick wird, etwas Brühe oder Sahne dazugeben.
  6. Servieren: Die gebratenen Kürbiswürfel unterheben, Parmesan einrühren, mit Zitronensaft abschmecken und mit Salbei und extra Parmesan servieren.

Tipps von Lena

  • Zwei Texturen, ein Kürbis: Der Trick ist wirklich die Teilung: pürierter Kürbis für die Soße, gebratene Würfel für den Biss. Wer alles püriert, bekommt Brei — wer nichts püriert, bekommt keine cremige Soße.
  • Parmesan nicht kochen: Parmesan bei starker Hitze flockt aus. Erst vom Herd nehmen oder die Hitze ganz klein stellen, dann einrühren.
  • Muskat sparsam: Eine kleine Prise reicht. Zu viel Muskat überdeckt den Kürbis und macht die Soße bitter.
  • Salbei knusprig: Wer mag, kann ein paar Salbeiblätter extra in Butter knusprig braten und als Topping verwenden — das sieht schön aus und knuspert gut.

Varianten

  • Mit Pilzen: 200 g Champignons in Scheiben mitbraten, das macht die Pfanne erdiger und sättigender.
  • Vegan: Sahne durch Hafer- oder Sojasahne ersetzen und Parmesan durch Hefeflocken oder veganen Hartkäse — die Kürbisbasis trägt den Geschmack auch so.
  • Mit Chili: Eine Prise Chiliflocken in die Soße geben, das hebt die Süße des Kürbisses und macht das Gericht wärmer.

Aufbewahren

Im Kühlschrank, verschlossen, hält sich das Gericht 2 Tage. Beim Aufwärmen etwas Sahne oder Brühe dazugeben, da die Soße im Kühlschrank dicker wird.

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