Rote Linsensuppe – einfach, würzig und nahrhaft
Vorbereitungszeit: 10 Minuten | Kochzeit: 25 Minuten | Portionen: 4
Einleitung
Rote Linsensuppe ist eines dieser Gerichte, die ich immer wieder koche, wenn es draußen kalt ist und drinnen etwas Warmes, Sättigendes auf den Tisch soll. Rote Linsen zerfallen beim Kochen fast von selbst, dadurch wird die Suppe von ganz allein cremig — ohne dass man Sahne oder einen Mixer braucht.
Dazu kommen Zwiebeln, Möhren, Tomatenmark und Kreuzkümmel. Das Ergebnis ist würzig, leicht orientalisch angehaucht und trotzdem ganz alltagstauglich. Und das Beste: In einer guten halben Stunde steht sie auf dem Tisch.
Zutaten
- 250 g rote Linsen, gründlich abgespült
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Möhren, geschält und in kleine Würfel geschnitten
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 EL Tomatenmark
- 1 Liter Gemüsebrühe
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
- 1/2 TL Kurkuma
- Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Saft einer halben Zitrone
- Zum Servieren: Joghurt oder Crème fraîche, frische Petersilie, Fladenbrot
Zubereitung
- Anbraten: Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Möhren darin 5 Minuten bei mittlerer Hitze andünsten, bis die Zwiebel glasig ist. Knoblauch dazugeben und 1 Minute mitbraten.
- Würzen: Tomatenmark, Kreuzkümmel, Paprikapulver und Kurkuma einrühren und kurz mitrösten, bis es duftet. Das dauert etwa 1 Minute und macht die Gewürze deutlich aromatischer.
- Linsen und Brühe dazu: Die abgespülten Linsen und die Gemüsebrühe dazugeben, aufkochen und dann bei kleiner Hitze 20–25 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen vollständig zerfallen sind.
- Pürieren oder nicht: Wer eine ganz glatte Suppe möchte, püriert sie jetzt mit dem Stabmixer. Wer es rustikaler mag, lässt sie so — die Linsen sind ohnehin fast zerfallen, die Suppe ist von Natur aus cremig.
- Abschmecken: Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Der Zitronensaft ist kein Beiwerk: Er hebt die Gewürze und macht die Suppe frischer.
- Servieren: In Schüsseln füllen, mit einem Klecks Joghurt und Petersilie garnieren und mit Fladenbrot servieren.
Tipps von Lena
- Linsen spülen: Rote Linsen vor dem Kochen in einem Sieb unter fließendem Wasser spülen, bis das Wasser klar läuft. So wird die Suppe weniger schaumig.
- Nicht salzen am Anfang: Salz erst gegen Ende dazugeben, sonst brauchen die Linsen länger zum Weichwerden.
- Konsistenz anpassen: Wird die Suppe zu dick, einfach etwas Wasser oder Brühe nachgießen. Sie dickt beim Stehen noch nach.
- Vorrat: Die Suppe lässt sich wunderbar in größeren Mengen kochen und portionsweise einfrieren — ideal für Tage, an denen man keine Zeit hat.
Varianten
- Mit Kokosmilch: 200 ml Kokosmilch statt eines Teils der Brühe verwenden — die Suppe wird runder und etwas exotischer.
- Mit Ingwer: Ein Stück frischen Ingwer mit den Zwiebeln andünsten, für eine wärmende Schärfe.
- Mit Würstchen oder Speck: Für eine herzhaftere Variante klein geschnittene Würstchen oder Speckwürfel mit anbraten.
Aufbewahren
Im Kühlschrank hält sich die Suppe 3 Tage, im Gefrierfach bis zu 3 Monate. Beim Aufwärmen eventuell etwas Wasser dazugeben und erneut mit Zitrone abschmecken.