Kürbis Hähnchen Curry
Vorbereitungszeit: 20 Minuten | Kochzeit: 30 Minuten | Portionen: 4
Einleitung
Dieses Curry ist die indisch gewürzte Version, ganz ohne Kokosmilch: Tomaten, Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und Garam Masala bilden die Basis, der Kürbis wird darin weich und leicht süß, und das Hähnchen bleibt saftig, weil es erst spät dazukommt. Dazu Reis und ein Klecks Joghurt — mehr braucht es nicht.
Ich koche dieses Curry gern, wenn ich etwas Warmes und Würziges will, das aber nicht schwer im Magen liegt. Es ist milder als ein Thai-Curry und eignet sich gut für die ganze Familie, weil man die Schärfe am Tisch selbst bestimmen kann.
Zutaten
- 600 g Hähnchenbrust, in Streifen oder Würfel geschnitten
- 600 g Hokkaido-Kürbis, entkernt und in Würfel geschnitten
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 cm Ingwer, frisch gerieben
- 400 g gehackte Tomaten aus der Dose
- 2 EL Tomatenmark
- 2 EL Pflanzenöl
- 2 TL Garam Masala
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1 TL Kurkuma
- 1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
- 150 ml Wasser oder Hühnerbrühe
- Salz und schwarzer Pfeffer
- Zum Servieren: Basmatireis, Naturjoghurt, Koriander und Zitronenspalten
Zubereitung
- Gewürzbasis anbraten: Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel 4 Minuten glasig dünsten, dann Knoblauch und Ingwer dazugeben und 1 Minute mitbraten, bis es duftet. Tomatenmark einrühren und kurz anrösten.
- Gewürze und Tomaten dazu: Garam Masala, Kreuzkümmel, Kurkuma und Paprikapulver einrühren und 30 Sekunden mitbraten, damit sich die Aromen entfalten. Die gehackten Tomaten und das Wasser dazugeben, salzen und aufkochen lassen.
- Kürbis garen: Die Kürbiswürfel in die Soße geben, den Deckel auflegen und bei kleiner Hitze 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis fast weich ist. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.
- Hähnchen dazu: Die Hähnchenstücke in die Soße legen und weitere 10–12 Minuten bei kleiner Hitze garen, bis sie durchgegart sind und innen nicht mehr rosa sind. Nicht zu lange kochen, sonst wird das Fleisch trocken.
- Abschmecken und servieren: Mit Salz, Pfeffer und nach Wunsch etwas Zitronensaft abschmecken. Mit Reis servieren und Joghurt, Koriander und Zitronenspalten dazu reichen.
Tipps von Lena
- Hähnchen nicht zu früh: Wenn das Hähnchen von Anfang an mitkocht, wird es zäh. Erst dazugeben, wenn der Kürbis fast fertig ist — dann bleibt es saftig.
- Gewürze kurz anrösten: Gemahlene Gewürze in Öl oder Tomatenmark kurz anzubraten, macht einen großen Unterschied. Sie schmecken dann runder und weniger staubig.
- Kürbisgröße beachten: Kleine Würfel garen schneller, große bleiben bissfest. Etwa 2 cm sind ein guter Kompromiss, damit Kürbis und Hähnchen gleichzeitig fertig sind.
- Joghurt erst auf dem Teller: Joghurt in der heißen Soße kann gerinnen. Lieber als Klecks auf dem Teller servieren, dann bleibt er cremig und kühlt angenehm.
Varianten
- Mit Kichererbsen: Eine Dose Kichererbsen, abgetropft, mit dem Kürbis dazugeben — das macht das Curry sättigender und vegetarischer im Anteil, auch wenn Hähnchen drin bleibt.
- Schärfer: Eine grüne Chili, fein gehackt, mit den Zwiebeln anbraten oder Chiliflocken am Tisch dazu reichen.
- Mit Spinat: Kurz vor dem Servieren eine Handvoll Babyspinat unterrühren, bis er zusammenfällt.
Aufbewahren
Im Kühlschrank hält sich das Curry 2–3 Tage und schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, weil die Gewürze durchziehen. Zum Aufwärmen langsam erhitzen und etwas Wasser dazugeben, falls die Soße zu dick geworden ist. Reis separat aufbewahren.